Ein Ende kann auch immer ein Anfang sein…

Liebe Freund*innen & Genoss*innen des Solidarischen Netzwerkes,

wie sich im Frühjahr bereits angedeutet hat, müssen wir euch leider einen traurigen Umbruch bekannt machen.

Wir können aufgrund unserer Kapazitäten die öffentlichen Termine, das heißt Anlaufpunkt und Bürotag nicht mehr aufrecht erhalten. Deswegen wird mit Beginn der nächsten Woche KEIN Bürotag und KEIN Anlaufpunkt mehr stattfinden. Diese Entscheidung fällt uns nicht leicht, ist aber leider einfach unumgänglich.

Einige von uns wollen mit dieser Entscheidung nicht das Solidarische Netzwerk als Gruppe und Struktur beerdigen. Wir halten das Solidarische Netzwerk weiter für wichtig. Aber wir brauchen nun Zeit und Gespräche um zu überlegen, ob und wie es mit einer Neuausrichtung weitergehen kann. Dabei ist nichts gewiss außer, dass wir in dieser Gruppengröße und -konstellation nicht mehr handlungsfähig sind.

Wenn du Lust hast bei einer wie auch immer aussehenden Neuausrichtung dabei zu sein, dann melde ich gerne bei uns per Mail.

Wenn es etwas Neues zu erzählen gibt, werden wir uns über diesen Kanal melden.


Eine Sache liegt uns noch am Herzen: Wir arbeiten aktuell noch mit T. zusammen, T. wohnte in der Mariannenstrasse und wird aktuell um seine Kaution betrogen. Natürlich werden wir T. noch bis zum Schluss und all unserer Energie unterstützen. Wir freuen uns, falls noch mehr Leute hier aktiv sein wollen.

Kein Anlaufpunkt am 10.06.2019

Hallo liebe Mitstreitende,

leider können wir nächste Woche, am 10.06.2019 unseren Anlaufpunkt nicht wie gewohnt öffnen. Wie wir schon im letzten Newsletter mitgeteilt haben, sind wir gerade wenige Menschen die die Struktur aufrecht erhalten.

Also, erzählt gerne herum, dass wir nächste Woche keinen Anlaufpunkt haben und fühlt euch nach wie vor recht herzlich eingeladen am Netzwerk aktiv teilzuhaben.

Mit solidarischen Grüßen
euer Solidarisches Netzwerk

Wir brauchen Unterstützung

Liebe Freund*innen, Genoss*innen und Mitsreitende,

wir schreiben Euch heute als Solidarisches Netzwerk Leipzig (SolNet) in der Hoffnung, dass wir weiterhin handlunsgfähig bleiben können. Das Solidarische Netzwerk existiert, als ein offener Zusammenhang, seit mittlerweile circa anderthalb Jahren. Nach diesen anderthalb Jahren sind wir momentan leider an einem Punkt, an dem das Projekt auf der Kippe zu stehen scheint. Unser Anspruch ist es, eine möglichst offene Struktur zu stellen, die es ermöglicht ohne große Hürden (auch der eigenen zeitlichen Kapazitäten) Solidarität im Alltag zu organisieren. Trotzdem müssen wir über die Zeit feststellen, dass es eine kleine Kerngruppe gibt, ohne die der Laden nicht laufen würde. Diese Kerngruppe sind die Leute, die verbindlich und regelmäßig die offenen Termine gestalten. Das bedeutet, sich regelmäßig zu treffen, aufzuschließen, den Stand des Netzwerks zu reflektieren und all die anderen Dinge, die im Alltag an „Orga“ anfallen, zu stemmen. Und in dieser Gruppe sind wir gerade zu Wenige, Dadurch liegen viele Ideen brach, die wir eigentlich haben. Es fehlt uns schlicht die Zeit inhaltlich neue Impulse anzustrebenn, um uns weiterentwickeln zu können – wie wir es eigentlich wollen.

Aktion bei der AOK Plus – Solidarität mit Uwe

+++ Erste gemeinsame Aktion mit Uwe G. vor der AOK Plus; Schulden wurden gesenkt und der Gerichtsvollzieher zurückgezogen – wir bleiben solidarisch! +++

Die AOK stellt Uwe G. einen unmöglich bezahlbaren, ungerechtfertigten monatlichen Mitglieds-Beitrag in Rechnung, den Uwe G. nicht zahlen kann und dadurch mittlerweile Schulden in Höhe von 19 000 € bei der Krankenkasse hat. Deswegen beschlossen wir vom Solidarischen Netzwerk [Leipzig], mit vielen Leuten die AOK-Geschäftsstelle in der Innenstadt aufzusuchen, um Druck zu machen und einen Schuldenerlass zu erwirken. Aktion bei der AOK Plus – Solidarität mit Uwe weiterlesen

Stärken wir Uwe den Rücken – Aktion gegen die AOK Plus

+++ Kommt vorbei +++ Deshalb treffen wir uns am 25.04.2019 um 11:00 Uhr an der Nikolaikirche in der Innenstadt (an der Nikolaisäule) um gemeinsam zur AOK Plus in der Ritterstr. 12 zu gehen. +++ Kommt vorbei +++

Hallo werte Genoss*innen,

Wir unterstützen derzeit Uwe G. bei seinem Konflikt mit seiner Krankenkasse, der AOK Plus. Diese berechnete Uwe G. einen unmöglich bezahlbarer monatlicher Mitglieds-Beitrag. Diesen konnte Uwe G. nicht zahlen, wodurch er mitlerweile Schulden in Höhe von 19 000 € bei der Krankenkasse hat. Die AOK Plus fiel, in einem ähnlichen Fall auch schon bei unseren Genoss*innen in Hamburg negativ auf. Die Freund*innen von Wilhelmsburg Solidarisch gingen damit kämpferisch und offensiv um.

Auch wir wollen Uwe G. kollektiv den Rücken stärken. Deshalb treffen wir uns am 25.04.2019 um 11:00 Uhr an der Nikolaikirche in der Innenstadt (an der Nikolaisäule) um gemeinsam zur AOK Plus in der Ritterstr. 12 zu gehen. Uwe G. wird folgenden Brief an die AOK Plus übergeben und wir sind dabei um ihn nicht alleine zu lassen (auf „weiterlesen“ klicken um den Brief zu lesen)

Stärken wir Uwe den Rücken – Aktion gegen die AOK Plus weiterlesen

Wie wir uns organisieren – solnet[le] beim A-Café

Audiomitschnitt vom 14. Oktober im A-Café | Einige Genossen stellen das Netzwerk vor | Was wir gerade machen, unsere Erfolge und einige Selbstkritik | Offene Diskussion über Organisierung in der zweiten Hälfte

Jetzt sind es zwei Jahre, dass wir uns vorgenommen haben, eine Basisorganisierung im Viertel aufzubauen, um uns kämpferisch gegen Stress mit Behörden, Chef_innen und Vermieter_innen zu unterstützen.

Audiomitschnitt

Wir erzählen aus gewonnenen und verlorenen Konflikten, aus dem Alltag der Organisierung und stellen vor, was wir in der nächsten Zeit vorhaben und wie Ihr einsteigen könnt!

Gemeinsam zurückgeschlagen gegen Jobcenter-Repression!

Solidarische Terminbegleitung | Ins Jobcenter mit zweidutzend Leuten | Karstens Stress hat ein Ende!

Anfang Juni hatte Karsten einen erneuten Termin beim Jobcenter in der Berliner Straße. Wir beschlossen, diesen Termin solidarisch zu begleiten und gleichzeitig eine politische Aktion daraus zu machen. Während Karsten mit seiner Begleitung versuchte, seinen Termin wahrzunehmen, betraten wir mit einer Gruppe von circa 20 solidarischen Menschen den zweiten Gebäudetrakt des Jobcenters. Aber eins nach dem anderen.

Am 29. Mai 2018 veröffentlichten wir einen Bericht über erneute Schikanen im Jobcenter Leipzig. In diesem berichteten wir über Karsten, der nicht nur körperlich angegriffen wurde, sondern obendrauf ein Hausverbot erhielt und seine Rechte abgesprochen bekam.

Chef: „Keinen Finger für Deutschland krumm gemacht!“

Boss: “Not lifted a finger for Germany!” || Transnational solidarity between workers | Strike picket with more than 30 people in favor of the owing salary of Sakis | Bosses show their brutal face

[english version below]

Transnationale Solidarität unter Malochern | Streikposten mit mehr als 30 Leuten für den ausstehenden Lohn von Sakis | Chefs zeigen ihre brutale Fratze

Transnationale Solidarität unter Malochern | Streikposten mit mehr als 30 Leuten für den ausstehenden Lohn von Sakis | Chefs zeigen ihre brutale FratzeAm 02. Juni 2018 sind wir, vom Solidarischen Netzwerk Leipzig, gemeinsam mit Genoss*innen der anarchistischen Basisgewerkschaft FAU (Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union) zum Restaurant „Alpha“ in der Leipziger Innenstadt gegangen. Unser Anliegen war es, auf die massive Ausbeutung im Restaurantbetrieb aufmerksam zu machen und im konkreten Fall auf die Bedrohung eines Angest ellten durch den Chef des Restaurants „Alpha“ hinzuweisen. Dieser zahlte trotz mehrfacher Aufforderung nicht den noch ausstehenden Lohn in Höhe von 600,00 €. Chef: „Keinen Finger für Deutschland krumm gemacht!“ weiterlesen

Zu Boden geworfen und nachgetreten

Die alltägliche Praxis im Jobcenter Leipzig | Karsten wird mit Gewalt aus dem Amt geschmissen | Lügen und Hausverbot | Wir stehen gemeinsam auf!

Am 18.04.2018 wurde unser Freund Karsten bei dem bloßen Versuch, seine Rechte im „Sozialstaat“ durchzusetzten, gewaltsam aus dem Jobcenter Leipzig geschubst, schikaniert und nachträglich mit einem Hausverbot belegt. Karsten ist selbstständiger Layouter, stockt über das Jobcenter auf und ist mit unter 25 Jahren besonderem Druck beim Jobcenter ausgesetzt. Zusätzlich leidet er seit einiger Zeit unter einer chronischen Krankheit, die es ihm zum Teil unmöglich macht verschiedene Termine wahrzunehmen. Zu Boden geworfen und nachgetreten weiterlesen

Sakis ist kein Einzelfall!

Wie Menschen im Restaurant systematisch  ausgebeutet werden | 2 Euro Stundenlohn und eine Abreibung obendrauf | Aufruf zur Aktion für unseren Freund Sakis und gegen systematischen Lohnbetrug in Leipzig und überall

Wir Treffen uns am 02. Juni um 17:45 Uhr an der Thomas Kirche um gemeinsam zum Restaurant zu gehen. Das Restaurant befindet sich in der Ratsfreischulstraße 10 (04109 Leipzig)

Das Restaurant „Alfa“, in der Leipziger Innenstadt, spart sich Personalkosten. Sie lassen einfach kostenlos für sich arbeiten. Wie ist das möglich? Im Fall unseres Freundes Sakis (Name geändert) haben wir erleben müssen, wie das konkret aussehen kann. Er arbeitete zwanzig Tage jeweils zehn bis zwölf Stunden im Restaurant, obwohl er nur für offiziell 2 Stunden pro Tag eingestellt war. Dann ließ er sich für eine Woche freistellen, um nach Griechenland reisen zu können. Dies wurde ihm bestätigt. Als er zurückkam, wurde er gefeuert. Sakis ist kein Einzelfall! weiterlesen