Einladung zum A-Café mit dem Netzwerk

Jeden zweiten Sonntag im Monat | anarchistischer Sonntagsbrunch in der Bäckerei Josephstraße | Am 14. Oktober ab 14 Uhr stellt sich das solidarische Netzwerk vor

Wir vom Solidarischen Netzwerk möchten Euch herzlich einladen, uns zum anarchistischen Sonntagsbrunch in die Bäckerei zu begleiten oder vorbeizuschauen, um uns kennenzulernen.

Jetzt sind es zwei Jahre, dass wir uns vorgenommen haben, eine Basisorganisierung im Viertel aufzubauen, um uns kämpferisch gegen Stress mit Behörden, Chef_innen und Vermieter_innen zu unterstützen.

Wir erzählen aus gewonnenen und verlorenen Konflikten, aus dem Alltag der Organisierung und stellen vor, was wir in der nächsten Zeit vorhaben und wie Ihr einsteigen könnt!

Gemeinsam zurückgeschlagen gegen Jobcenter-Repression!

Solidarische Terminbegleitung | Ins Jobcenter mit zweidutzend Leuten | Karstens Stress hat ein Ende!

Anfang Juni hatte Karsten einen erneuten Termin beim Jobcenter in der Berliner Straße. Wir beschlossen, diesen Termin solidarisch zu begleiten und gleichzeitig eine politische Aktion daraus zu machen. Während Karsten mit seiner Begleitung versuchte, seinen Termin wahrzunehmen, betraten wir mit einer Gruppe von circa 20 solidarischen Menschen den zweiten Gebäudetrakt des Jobcenters. Aber eins nach dem anderen.

Am 29. Mai 2018 veröffentlichten wir einen Bericht über erneute Schikanen im Jobcenter Leipzig. In diesem berichteten wir über Karsten, der nicht nur körperlich angegriffen wurde, sondern obendrauf ein Hausverbot erhielt und seine Rechte abgesprochen bekam.

Chef: „Keinen Finger für Deutschland krumm gemacht!“

Transnationale Solidarität unter Malochern | Streikposten mit mehr als 30 Leuten für den ausstehenden Lohn von Sakis | Chefs zeigen ihre brutale Fratze

Transnationale Solidarität unter Malochern | Streikposten mit mehr als 30 Leuten für den ausstehenden Lohn von Sakis | Chefs zeigen ihre brutale FratzeAm 02. Juni 2018 sind wir, vom Solidarischen Netzwerk Leipzig, gemeinsam mit Genoss*innen der anarchistischen Basisgewerkschaft FAU (Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union) zum Restaurant „Alpha“ in der Leipziger Innenstadt gegangen. Unser Anliegen war es, auf die massive Ausbeutung im Restaurantbetrieb aufmerksam zu machen und im konkreten Fall auf die Bedrohung eines Angest ellten durch den Chef des Restaurants „Alpha“ hinzuweisen. Dieser zahlte trotz mehrfacher Aufforderung nicht den noch ausstehenden Lohn in Höhe von 600,00 €. Chef: „Keinen Finger für Deutschland krumm gemacht!“ weiterlesen

Zu Boden geworfen und nachgetreten

Die alltägliche Praxis im Jobcenter Leipzig | Karsten wird mit Gewalt aus dem Amt geschmissen | Lügen und Hausverbot | Wir stehen gemeinsam auf!

Am 18.04.2018 wurde unser Freund Karsten bei dem bloßen Versuch, seine Rechte im „Sozialstaat“ durchzusetzten, gewaltsam aus dem Jobcenter Leipzig geschubst, schikaniert und nachträglich mit einem Hausverbot belegt. Karsten ist selbstständiger Layouter, stockt über das Jobcenter auf und ist mit unter 25 Jahren besonderem Druck beim Jobcenter ausgesetzt. Zusätzlich leidet er seit einiger Zeit unter einer chronischen Krankheit, die es ihm zum Teil unmöglich macht verschiedene Termine wahrzunehmen. Zu Boden geworfen und nachgetreten weiterlesen

Sakis ist kein Einzelfall!

Wie Menschen im Restaurant systematisch  ausgebeutet werden | 2 Euro Stundenlohn und eine Abreibung obendrauf | Aufruf zur Aktion für unseren Freund Sakis und gegen systematischen Lohnbetrug in Leipzig und überall

Wir Treffen uns am 02. Juni um 17:45 Uhr an der Thomas Kirche um gemeinsam zum Restaurant zu gehen. Das Restaurant befindet sich in der Ratsfreischulstraße 10 (04109 Leipzig)

Das Restaurant „Alfa“, in der Leipziger Innenstadt, spart sich Personalkosten. Sie lassen einfach kostenlos für sich arbeiten. Wie ist das möglich? Im Fall unseres Freundes Sakis (Name geändert) haben wir erleben müssen, wie das konkret aussehen kann. Er arbeitete zwanzig Tage jeweils zehn bis zwölf Stunden im Restaurant, obwohl er nur für offiziell 2 Stunden pro Tag eingestellt war. Dann ließ er sich für eine Woche freistellen, um nach Griechenland reisen zu können. Dies wurde ihm bestätigt. Als er zurückkam, wurde er gefeuert. Sakis ist kein Einzelfall! weiterlesen

„Gegen die Abzocke meiner Hausverwaltung gewehrt!“

Manchmal reicht schon das Wissen um Solidarität, um Mut schöpfen zu können | Mein persönliches Fazit aus einem erfolgreich geführten Konflikt mit unserer ehemaligen Hausverwaltung

Die Sache lief folgendermaßen ab: Da wir vor Kurzem ein Kind bekommen haben, sind wir im Sommer letzten Jahres in ein anderes Viertel und eine etwas größere Wohnung gezogen. Unsere alte Wohnung, die uns sehr am Herzen lag, wollten wir gerne an gute Freunde weitergeben, die ebenfalls auf der Suche nach einer anderen Wohnung waren. Wir dachten, dass das ohne Probleme möglich sein sollte, da wir ja der Hausverwaltung sogar einen Gefallen damit taten, ihnen zuverlässige Mieter*innen zu vermitteln, ihnen somit also Umstände und Kosten wie etwa das Schalten einer Werbeanzeige im Netz, mehrere Besichtigungstermine etc. ersparen würden…

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Kneipenabend, Küfa & Film

Kneipenabend, Küfa und Film Gallus beyond Gallus | Positionen für eine bewohnbare Stadt der Genoss_innen aus Frankfurt von Solidarisches Gallus

Wir vom Solidarischen Netzwerk Leipzig zeigen gemeinsam mit Gallus Solidarisch den Film „Gallus beyond Gallus- Positionen für eine  bewohnbare Stadt“. Am Freitag den 30.03. wollen wir mit vollem  Bauch nach gemeinsamer Küfa die Doku über soziale Kämpfe im Frankfurter Gallusviertel schauen und anschließend bei Limo und Bier mit einigen der Filmemacher*Innen ins Gespräch kommen.

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Repression gegen Jobcenter-Beistand

Die leidige und unrechtmäßige Ausweispflicht bei der Jobcenter-Begleitung | Repressionen gegen widerspenstige Beistände in Leipzig | U25 Schikanen noch und nöcher

Kürzlich wollte ein Genosse einen befreundeten Menschen zur U25-Abteilung des Jobcenters in Leipzig begleiten. Die Situation eskalierte schnell, da die hinzugerufene Security den Genossen aus dem Gebäude entfernte. Die Sachbearbeiterin begründete ihr Vorgehen damit, dass sich der Begleiter als legitimer Beistand weigerte, dem Spitzelsystem des Jobcenters Leipzig zu gehorchen und seinen Ausweis vorzuzeigen. Daraufhin setzte die Arbeitsvermittlerin (AV) die jetzt isolierte Person beim Termin extrem unter Druck. Es ist bekannt, was sowas anrichten kann, von epidemisch auftretenden unterschiedlichen Krankheitssymptomen – „Jobcenteritis“ – bis zu Schlimmerem.

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Wir sind auf die Straße gegangen!

Das Solidarische Netzwerk spaziert durch den Leipziger Westen | Aufschlussreiche Begegnungen nach einem Jahr Aufbau der Organisierung | Auf die nächsten Jahre gemeinsam!

Am Samstag, den 26. August sind wir, das Solidarische Netzwerk [Leipzig], auf die Straße gegangen. Nach einem Jahr tüfteln, diskutieren und gemeinsamer Organisierung stellten wir uns der größeren Öffentlichkeit vor. Mit Transparenten, unseren Flyern und Plakaten, einem Jingle und Sekt zogen wir durch den Leipziger Westen, sprachen mit Menschen auf der Straße über unsere Organisierung und sangen Parolen. Später kamen wir mit Mitstreiter*innen bei einem Picknick ins weitere Gespräch. Einige Besucher*innen nutzten dies, um über eine gemeinsame Selbstorganisierung von Eltern auf Demos zu sprechen.

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was uns zusteht! einbehaltene mietkaution

Zeit, zusammen zu handeln | Ein Zwischenvermieter  weigert sich die Mietkaution zurückzugeben | Genoss_innen besuchen das Haus und sprechen mit den anderen Mieter_innen über die Vorgänge

Am 14.08. begannen wir, Freund_innen im Konflikt mit ihrem vorherigen Zwischenvermieter Rico A. zu unterstützen. Er weigert sich seit mehr als einem Jahr, diesen Freund_innen aus dem Solidarischen Netzwerk (Leipzig) die Mietkaution für eine Wohnung zurückzuzahlen, die er ihnen untervermietete.

Vorab gab es mehrmalige Versuche, mit Rico A. sachlich ins Gespräch zu kommen. Jedoch ging dieser nicht auf das Anliegen ein, bzw. reagierte gereizt, wenn dann doch eine Kommunikation zustande kam.
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